Kategorie: donautalconnect

  • Das Ende war der Anfang

    Das Ende war der Anfang

    Als der Weg zu Ende war, lief Norbert Unterharnscheidt unbeirrt weiter. Denn der Inhaber und Gesellschafter der e.systeme21 GmbH hatte ein klares Ziel vor Augen. Bei der Gründung seines Unternehmens im Jahr 2013 setzte er auf Photovoltaik, als der Hype über die Dach-Solarmodule als gewinnbringende Investition gerade wie eine große Seifenblase zerplatzte.

    „Als vor über zehn Jahren die Subventionen gestrichen wurden, waren PV-Systeme als reine Geldanlagen praktisch tot“, so der 70-Jährige, der allen Unkenrufen zum Trotz auf diese Technologie baute: „Ich war zutiefst davon überzeugt, dass diese Anlagen eine große Zukunft haben. Aber eben nur dann, wenn man sie dazu nutzt, um den eigenen Energieverbrauch dezentral zu decken – und eben nicht zur Einspeisung in die Stromnetze.“

    Aus diesem unerschütterlichen Glauben wurde ein großer Erfolg – auch wenn die ersten Jahre dieser Pionierarbeit mitunter schwer waren. Denn heute kann sich das Unternehmen mit der individuellen Planung und Installation von Photovoltaikanlagen über lukrative Projekte mit Privat- und Gewerbekunden freuen. Und gerne übernimmt das über 20-köpfige Team eine Vorreiterrolle. Denn nach einer umfangreichen energetischen Sanierung und Modernisierung ist die eigene Gewerbeimmobilie im Ulmer Donautal mithilfe von Photovoltaik, Wasserstoff und Batteriespeichern komplett energieautark und zu 100 Prozent CO2-frei.  
    Das Kernstück des Gebäudes in der Boschstraße 38 ist eine Elektrolyseanlage, mit der im Sommer aus überschüssigem Strom der Photovoltaikanlage Wasserstoff erzeugt und vor Ort in Flaschenbündeln gespeichert wird. Im Winter kann man ihn mittels einer Brennstoffzelle erneut zur Erzeugung von grünem Strom und Wärme nutzen.

    Vorbild für das Donautal
    „Die größte Herausforderung bestand darin, die veraltete Technik im Bestandsgebäude mithilfe eines maßgeschneiderten Energiekonzeptes durch neue, innovative Systeme zu ersetzen“, so der gelernte Kaufmann: „Mit unserem Pilotprojekt können wir zeigen, wie vollständige Energieautarkie in der Praxis funktioniert und dass sie sich rechnet“, so der Firmenchef, der ein Faible für das Handwerk hat. Mit ihrem innovativen „all electric“-Gebäude fungiert die e.systeme21 GmbH auch als Vorbild für viele weitere Betriebe im Donautal.

    Bildunterschrift
    Norbert Unterharnscheidt vor der Elektrolyseanlage,

    dem Herzstück seines energieautarken Gebäudes im Ulmer Donautal. 
    Foto: Stefan Loeffler

  • PENDLA                Mitfahrzentrale für Pendler

    PENDLA Mitfahrzentrale für Pendler


    Aus Nachbarn werden Mitfahrer.
    PENDLA verbindet Bürgerinnen und Bürger auf dem Arbeitsweg und macht Fahrgemeinschaften möglich. Aus Mitarbeitern werden Mitfahrer

    Kommunale Mitfahrzentrale für Städte, Gemeinden und Landkreise zur nachhaltigen Förderung von Fahrgemeinschaften auf dem täglichen Arbeitsweg.

    Alleine fahren war gestern:
    PENDLA macht gemeinsames Pendeln zur Arbeit möglich.
    Weltweit, jeden Tag, an allen Standorten.

    CO2-Fußbadruck senken: Tägliche Fahrgemeinschaften reduzieren den ökologischen Fußabdruck jedes Unternehmens.
    Verkehr reduzieren: Gemeinsame Fahrten zur Arbeit senken effektiv und langfristig das Verkehrsaufkommen vor Ort.
    Umwelt schonen: Nachhaltige Mobilität fördern bedeutet eine Entlastung von Natur und Umwelt.
    Parkplätze einsparen: Weniger Autos brauchen weniger Platz und reduzieren den realen Parkplatzbedarf am Standort.
    Teambuilding: Gemeinsam Pendeln senkt das Stresslevel, zufriedene Mitarbeiter wechseln seltener den Job.
    Fahrtkosten sparen denn mehr netto vom brutto bedeutet:
    Jede Fahrgemeinschaft spart Ihren Mitarbeitern bares Geld.


  • mini-pharmer Kindertagesstätte

    mini-pharmer Kindertagesstätte


    Kindertagesstätte: Über den mini-pharmer
    Als Sportkindergarten legt der mini-pharmer besonderen Wert auf Bewegung, Gesundheit und Freude am Lernen. Das pädagogische Konzept fördert Kreativität, Selbstständigkeit und soziales Miteinander – getragen von einem engagierten Team aus pädagogischen Fachkräften.

    Gegründet wurde die Einrichtung 2005 in Kooperation mit der TSG Söflingen 1864 e.V., die bis heute Träger ist. Teva stellt die Räumlichkeiten auf dem Werksgelände bereit und ermöglicht mit flexiblen Öffnungszeiten und kurzen Wegen eine praxisnahe Unterstützung für Familien – auch über das eigene Unternehmen hinaus.

    Mittlerweile steht der mini-pharmer auch Beschäftigten anderer Unternehmen im Donautal offen und trägt damit dazu bei, dass Familienfreundlichkeit in der gesamten Region fest verankert ist.

  • Einkaufsbox 24/7

    Einkaufsbox 24/7

    EINKAUFSBOX 24 h / 7 Tage | Deine Einkaufsmöglichkeit im Industriegebiet Donautal
    Online bestellen oder direkt vor Ort einkaufen, digital und sicher bezahlen.
    Standort: Industriegebiet Donautal – Daimlerstraße 35, 89079 Ulm – Hier steht sie…

  • Uzin Utz setzt mit „GROW BIGGER“ auf vielseitiges Wachstum

    Uzin Utz setzt mit „GROW BIGGER“ auf vielseitiges Wachstum

    Mit der neuen Konzernstrategie „GROW BIGGER“ stellt Uzin Utz, international agierender Hersteller von Produkten und Systemen für die Bodenverlegung, die Weichen für die kommenden Jahre. „GROW BIGGER“ schließt an die bisherige Strategie „Passion 2025“ an und markiert den Beginn einer neuen Wachstumsepisode für das Unternehmen – ein weiteres Kapitel in der 114-jährigen Unternehmensgeschichte.

    Trotz eines zunehmend herausfordernden konjunkturellen Umfelds sowie geopolitischer Unsicherheiten hat sich das Unternehmen in den vergangenen Jahren erfolgreich entwickelt und ist weiter gewachsen. Aus dieser sehr starken Ausgangsposition heraus will Uzin Utz das vorhandene Momentum gezielt nutzen und die erfolgreiche Unternehmensentwicklung fortführen. „GROW BIGGER“ ist dabei ein klares Bekenntnis zu Transformation und langfristiger Wettbewerbsfähigkeit. Uzin Utz verbindet seine Wurzeln als traditionsbewusstes Familienunternehmen mit der Entschlossenheit, neue Märkte zu erschließen, Zielgruppen zu erweitern und seine Rolle nachhaltig auszubauen. Damit leitet Uzin Utz einen weiteren großen Veränderungsprozess innerhalb der Unternehmensgeschichte ein.

    „GROW BIGGER“ gibt Antworten auf zahlreiche strukturelle Veränderungen im globalen Marktumfeld. Zwar nimmt Uzin Utz heute eine führende Position in seiner Nische ein, doch begrenzte Wachstumschancen, zunehmende globale Konsolidierung sowie der Wettbewerbsdruck durch größere, breiter aufgestellte Marktbegleiter erfordern neue Ansätze. Gleichzeitig stellen Regulierung und Commoditisierung die Premium-Positionierung einzelner Produktgruppen vor potenziell disruptive Veränderungen. Vor diesem Hintergrund will Uzin Utz der Nische bewusst entwachsen, frühzeitig neue Wachstumspfade erschließen und sich maximale Handlungsfreiheit für die Zukunft sichern.

    „GROW BIGGER“ – wir stoßen nicht an Grenzen, sondern erweitern sie

    „GROW BIGGER“ steht für skalierbares, zukunftsfähiges Wachstum. Langfristig strebt Uzin Utz das Erreichen einer Umsatzgröße von einer Milliarde Euro an. Bis 2030 soll ein durchschnittliches Umsatzwachstum von 8 bis 12 Prozent pro Jahr erzielt werden, bei einer EBIT-Marge von über 10 Prozent. Darüber hinaus will sich das Unternehmen weiterhin als attraktiver Arbeitgeber positionieren und eine Weiterempfehlungsrate von über 90 Prozent erreichen. Die Innovationskraft soll durch eine höhere Neuheitsquote weiter gestärkt werden. Ein zentraler Bestandteil der Strategie ist zudem messbare Nachhaltigkeit, unter anderem mit dem Ziel, die CO₂-Emissionen in Scope 1 und 2 um weitere 25 Prozent zu reduzieren.

    Um diese Ziele zu erreichen, wird Uzin Utz seine Stärke als Konzern konsequent nutzen. Alle Business Units werden künftig noch internationaler ausgerichtet – mit dem Anspruch, weltweit Kunden als loyale Fans zu gewinnen. Ergänzend zu Handwerk und Handel rücken dabei künftig auch Industriekunden stärker in den Mittelpunkt. Im gewachsenen Uzin Utz Verständnis wird die Positionierung im Markt konsequent durch Mehrwerte in Qualität, Innovation und Nachhaltigkeit geprägt sein. Gemeinsam mit seinen Kunden will Uzin Utz nachhaltig und gesund wachsen – in alle Richtungen und auch über bestehende Grenzen hinaus.

    Die Strategie „GROW BIGGER“ ist ganzheitlich angelegt und gilt für alle Unternehmensbereiche. Sie definiert den verbindlichen Rahmen für die gemeinsame Entwicklung von Uzin Utz in den kommenden Jahren – mit dem klaren Anspruch, nicht an Grenzen zu stoßen, sondern sie gezielt zu erweitern.

    Vorstandsstimmen zur neuen Strategie

    Christian Richter, Vorstand (CFO):
    „Mit ‚GROW BIGGER‘ schlagen wir ein neues Kapitel auf. Wir kommen aus einer Position der Stärke und wollen nun Uzin Utz mit vielseitigem Wachstum auf eine neue Größenordnung bringen.“

    Julian Utz, Vorstand (COO):

    „Wachstum bedeutet für uns nicht nur mehr Umsatz, sondern auch Verantwortung. Mit unserer neuen Strategie verbinden wir ambitionierte wirtschaftliche Ziele mit Innovationskraft, Arbeitgeberattraktivität und messbarer Nachhaltigkeit – und schaffen so die Grundlage für eine profitable, zukunftsfähige Entwicklung.“

    Philipp Utz, Vorstand (CSO):

    „Unsere Branche verändert sich rasant: Technologischer Wandel, neue Entscheidungsstrukturen und globaler Konsolidierungsdruck erfordern klare Antworten. Unsere definierten strategischen Handlungsfelder helfen uns, der Nische zu entwachsen und unsere Relevanz in einem sich wandelnden Markt gezielt auszubauen.“

  • Hoch hinaus bei Magirus

    Hoch hinaus bei Magirus

    42 Meter ging es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Ende mit der Drehleiter hoch hinauf in den Himmel. Ein krönender Abschluss des Besuchs der Initiative Donautal-Connect bei Magirus, dem Marktführer für Feuerwehrdrehleitern und renommierten Hersteller von Löschfahrzeugen, Rüst- und Gerätewagen, Speziallösungen, Pumpen und Tragkraftspritzen. Das war zwar nicht ganz so hoch wie bei der Weltrekord-Drehleiter, die es auf stolze 68 Meter bringt. Doch ab 32 Metern ist es egal, dann wird es nicht mehr schlimmer.

    Mehr als 20 Teilnehmer hatten sich an diesem Morgen bei Magirus eingefunden die erwartete ein umfangreiches Programm erwartete. Der Auftakt war die Vorstellung des Unternehmens. Für echte Ulmer ist Magirus ein fester Begriff. Schließlich hatte der Ulmer Feuerwehrmann Conrad Dietrich Magirus vor 150 Jahren die „Ulmer Leiter“ Leiter entwickelt: Eine zweirädrige Schiebleiter mit einer Steighöhe von bis zu 14 Metern. Sie war damals eine echte Revolution. Denn erstmals konnte eine Leiter im Freistand bestiegen und im ausgezogenen Zustand bewegt werden. Doch für was Magirus heute alles steht, davon wissen die wenigsten Ulmer tatsächlich alles. So fertigt das Unternehmen nicht nur Drehleitern und klassische Feuerwehrfahrzeuge, sondern ein breites Spektrum an weiteren Produkten: von geländegängigen und leichten allradgetriebenen kleinen Fahrzeugen bis hin zum Dragon, einem Spezial-Fahrzeug für die Flughafenfeuerwehr. Der 40-Tonner fasst tausende Liter Löschmittel und beschleunigt trotzdem in 18 Sekunden von 0 auf 100. Zunehmend sind aber auch Löschroboter im Trend. Etwa der „Wolf“, der zuletzt beim Brand des Sprengplatzes im Berliner Grunewald eingesetzt wurde. Mit seiner Hilfe konnte die Temperatur am Brandort gesenkt werden, ohne Menschen in Gefahr zu bringen. Jedes Feuerwehrfahrzeug ist eine Einzelanfertigung und speziell für die Anforderungen des jeweiligen Auftraggebers konfiguriert. Vom ersten Gespräch bis zur Auslieferung des fertigen Fahrzeugs können so bis zu zwei Jahre ins Land gehen.

     

     

    Auf großes Interesse stieß auch der zweite Vortrag, in dem Klaus Eder, Geschäftsführer der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm, die Gasmangel-Lage und die Strompreisentwicklung mit der regionalen Brille betrachtete. Er machte deutlich, vor welchen Herausforderungen die Stadtwerke aktuell stehen und wie sich diese Krise für die Bürgerinnen und Bürger, aber insbesondere auch für die Unternehmen im Ulmer Donautal auswirken könnte. In diesem Zusammenhang forderte er einen massiven und schnellen Ausbau regenerativer Energien, gerade auch durch neue PV-Anlagen auf den Dachflächen von Unternehmen. Dabei wiesen er und Andreas Burkhard, General Manager Teva Deutschland & Österreich und Sprecher der Initiative Donautal-Connect auch auf die Aktivitäten des Reallabors KlimaConnect im Industriegebiet Donautal hin. Dieses mit Unterstützung der Initiative zustande gekommene und öffentlich geförderte Projekt soll im Dreiklang aus den Bereichen Mobilität (Uni Ulm), Treibhausgas-Bilanzierung (Uni Ulm) und Energieeffizienz, Klimaanpassungsmaßnahmen und Ökologie (HS Aalen) eine übergreifende Klimaschutzstrategie für das Industriegebiet erarbeiten.

    Daneben stellte Andreas Burkhard auch die weiteren Aktivitäten der Initiative Donautal-Connect vor und rief die Unternehmen im Industriegebiet zur aktiven Mitarbeit auf, um die Attraktivität dieses ältesten und größten Industriegebiets in Ulm künftig deutlich zu steigern.

     

     

    Wie ein maßgeschneidertes Feuerwehrfahrzeug entsteht, davon machten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Ende selbst ein Bild: Beim Rundgang durch die Fertigung konnten sie am Ende nachvollziehen, warum es etwas länger dauert, solch ein Fahrzeug herzustellen. Denn tatsächlich gleicht keines dem anderen. Und jedes für sich ist vollgestopft mit allem, was man für den jeweiligen Einsatzzweck bei der Feuerbekämpfung braucht – ein echtes Meisterstück aus Ulm.

  • Klima Azubis legen wieder los – Reallabor Klima Connect macht junge Menschen zu Nachhaltigkeits-Botschaftern

    Klima Azubis legen wieder los – Reallabor Klima Connect macht junge Menschen zu Nachhaltigkeits-Botschaftern

    Warum ist unsere Ernährungsweise klimarelevant? Wie kann man Lebensmittel vor der Mülltonne retten? Und wie kann man sich insgesamt nachhaltiger verhalten, sowohl privat als auch im Beruf? Um diese und weitere Fragen geht es im Projekt Klima Azubis, das in diesem Jahr vom Reallabor Klima Connect der Universität Ulm mit Auszubildenden aus dem Industriegebiet Donautal durchgeführt wird. An sechs Samstagen werden noch bis Mitte November rund 20 Azubis der Stadtwerke Ulm, Teva, Wieland, Gardena, Noerpel und Utzin Utz in Sachen Nachhaltigkeit geschult.

    Das Ziel: Die jungen Erwachsenen sollen nicht nur selbst für das Thema sensibilisiert werden, sondern idealerweise gemeinsam und eigeninitiativ ein oder mehrere nachhaltige Projekte entwickeln, die sie im privaten Umfeld, in Vereinen oder bei ihren Arbeitgebern auch nach Ende des Kurses umsetzen. Das könnten etwa vegane Gerichte in der Kantine sein, die Einführung eines papierlosen Büros oder eine regelmäßige Putzete, erläutert Julia Bruckner, die im Reallabor Klima Connect ihre Doktorarbeit schreibt. „Wir erhoffen uns, dass die Azubis mit wachem Blick durch ihr Privat- und Berufsleben gehen und sich durch die Projekte langsam Verhaltensänderungen in ihren Unternehmen ebenso wie in ihrem Freundeskreis durchsetzen“, so Bruckner.

    Beim ersten Termin Ende April bekamen die Auszubildenden im Donauschwäbischen Zentralmuseum Grundlagen der Nachhaltigkeit vermittelt. „Die Azubis waren total motiviert und haben gleich unternehmensübergreifende Gruppen gebildet“, freut sich Julia Bruckner. Der zweite Projekttag fand bei Gardena im Industriegebiet Donautal statt. Dort ging es um Nachhaltigkeit und Biodiversität in Theorie und Praxis: Nach einem Vortrag führte ein Gärtner durch den Azubi-Garten mit Insektenhotel und gab Tipps zur richtigen Pflanzenwahl, zum Wassersparen und zu selbstgebauten Hochbeeten. Nach einem Besuch des Ulmer Wochenmarkts retteten die Auszubildende zusammen mit ehrenamtlichen Foodsavern Gemüse und Obst vor der Mülltonne – und lernten am Nachmittag alles rund um das Konzept Foodsharing. Bei den folgenden Terminen wird es um nachhaltigen Konsum, Mobilität, Energie sowie Wohnen gehen.

    2022 wurde das Projekt erstmals durchgeführt: vom Ulmer Initiativkreis nachhaltige Wirtschaftsentwicklung für Auszubildende aller Ulmer Unternehmen. In diesem Jahr hat das Reallabor übernommen und bietet das Projekt in erster Linie den Unternehmen im Donautal an, die sich auch im Reallabor Klima Connect engagieren.

    Über das Reallabor Klima Connect

    Wie kann das Ulmer Industrie- und Gewerbegebiet Donautal klimafreundlicher werden? Im 2021 gestarteten Reallabor Klima Connect der Universität Ulm soll in Zusammenarbeit mit der Hochschule Aalen mit Geschäftsleitungen und Beschäftigten ein Zukunftskonzept erarbeitet werden. Keimzelle ist die „Initiative Donautal Connect“, ein Zusammenschluss ortsansässiger Unternehmen unter dem Dach des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft. Das baden-württembergische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst fördert das Reallabor „Klima Connect Industriegebiet Donautal“ für drei Jahre mit rund einer Million Euro.

     

    Text und Medienkontakt: Christine Liebhardt

    Als junge Forschungsuniversität widmet sich die Universität Ulm globalen Herausforderungen: 12 strategische und interdisziplinäre Forschungsbereiche orientieren sich an den übergeordneten Themen Alterung, Nachhaltigkeit, Technologie der Zukunft sowie Mensch und Gesundheit (www.uni-ulm.de/forschung). Die Forschungsstärke der Universität Ulm belegen hohe Drittmitteleinnahmen und zahlreiche große Verbundprojekte wie Sonderforschungsbereiche und ein Exzellenzcluster.
    1967 als medizinisch-naturwissenschaftliche Hochschule gegründet, verteilen sich heute mehr als 10 000 Studierende auf die Fakultäten „Medizin“, „Naturwissenschaften“, „Mathematik und Wirtschaftswissenschaften“ sowie „Ingenieurwissenschaften, Informatik und Psychologie“. Über 60 Studiengänge, darunter eine steigende Anzahl englischsprachiger Angebote, bieten hervorragende berufliche Perspektiven. Dabei ist die Universität Ulm international wie regional bestens vernetzt.
    Die Universität Ulm ist Motor und Mittelpunkt der Wissenschaftsstadt mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Kliniken der Maximalversorgung und Technologie-Unternehmen. Der Standort inmitten einer wirtschaftsstarken Region bietet exzellente Bedingungen für den Technologie- und Wissenstransfer.

    Im Mai 2018 ist die neue EU-weite Datenschutz-Grundverordnung in Kraft getreten, die eine Überprüfung datenschutzrechtlicher Regelungen nötig macht. Gerne möchten wir Ihnen weiterhin Pressemitteilungen und Medieneinladungen der Universität Ulm zusenden. Sollten Sie jedoch kein Interesse mehr an diesen Informationen haben, löschen wir Sie natürlich umgehend aus unseren Verteilern. Senden Sie hierzu bitte eine Mail mit dem Betreff „Abmeldung“ an die Adresse pressestelle@uni-ulm.de. Sollten wir keine Nachricht von Ihnen bekommen, belassen wir Ihren Kontakt zunächst in unseren Verteilern.

  • Wir wollen’s wissen: Große Umfrage zu Verkehr und Infrastruktur

    Wir wollen’s wissen: Große Umfrage zu Verkehr und Infrastruktur

    Ulms ältestes Industriegebiet soll sinnvoll weiterentwickelt werden. Um die dafür notwendige Datenbasis zu schaffen, hat die Initiative Donautal connect, ein Zusammenschluss von Entscheidern aus Unternehmen des Industriegebiets, jetzt eine Online-Umfrage gestartet. Mit Unterstützung des Instituts für Nachhaltige Unternehmensführung der Universität Ulm wurden jeweils eigene Fragebögen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber entwickelt und vom Donautal-Connect-Mitglied Uzin Utz als Online-Umfrage umgesetzt. Im Fokus der Fragen an die Arbeitnehmer stehen Themen wie Arbeitswege, Verkehrsmittelnutzung, Arbeitszeiten, Nahversorgung oder Infrastruktur. Die Fragen an die Arbeitgeber konzentrieren sich dagegen neben allgemeinen Fragen zum Unternehmen auch auf Bereiche wie Parken, Angebote an die Mitarbeiter oder auch Klimaschutzmaßnahmen. „Nur wenn man genau weiß, wo und wie der Schuh drückt, kann man gezielt Maßnahmen entwickeln, um Abhilfe zu schaffen“, erklärt Andreas Burkhardt, TEVA-Geschäftsführer und einer der Initiatoren der Initiative Donautal connect. Neben der Universität Ulm unterstützt auch die Stadt Ulm das Projekt.

    „Die Online-Umfrage ist für alle, die im Donautal arbeiten, eine Chance, die Zukunft dieses Industriestandorts mitzugestalten. Deswegen würden wir uns über eine rege Beteiligung freuen“, unterstreicht Joachim Müller, Finanzgeschäftsführer bei der Gardena Manufacturing GmbH und ebenfalls einer der Initiatoren von Donautal connect, die Bedeutung. Gleichzeitig ruft er alle Unternehmer im Donautal auf, sich bei Donautal connect zu beteiligen. „Wir sind offen für alle, die gemeinsam an der Zukunft dieses Standorts mitarbeiten wollen.“

    Weitere Projekte geplant

    Die Umfrage ist nur eine der Maßnahmen, mit der die Mobilität im Industriegebiet Donautal genauer unter die Lupe genommen werden soll. „Wir sind derzeit auch in Überlegungen, wie wir mithilfe entsprechender Sensoren, die Verkehrsflüsse und insbesondere den LKW-Verkehr erfassen können. Diese Sensoren wollen wir in das bestehende LoRa-WAN integrieren, um so die Daten auf unserer zentralen Plattform erfassen und auswerten zu können“, berichtet Ulms Oberbürgermeister Gunter Czisch. Auf Basis der Ergebnisse sollen dann konkrete Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden, um die bestehenden Verkehrs- und Infrastrukturprobleme im Industriegebiet Donautal zu lösen. Die Finanzierung der Projekte soll mit öffentlichen Fördermitteln erfolgen. Dazu wurde beispielweise ein Antrag auf Mittel aus dem Projekt „Reallabor Klima“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gestellt.

    Unternehmer-Initiative donautal connect

    Die Initiative Donautal Connect wurde von Entscheidern aus großen und kleinen Unternehmen im Ulmer Donautal gegründet. Sie haben sich zusammengeschlossen, um ihre Interessen zu bündeln, mit einer Stimme zu sprechen und Synergien durch gemeinsame Projekte zu erschließen. Ziel ist es, die zahlreichen Probleme dieses ältesten Ulmer Industriegebiets anzugehen und die Attraktivität des Standorts deutlich zu steigern.

  • Initiative Donautal Connect: gemeinsam, statt jeder für sich

    Initiative Donautal Connect: gemeinsam, statt jeder für sich

    Fehlende Parkplätze, Verkehrsprobleme, keine Einkaufsmöglichkeiten, kaum gastronomische Angebote oder das Problem der Kinderbetreuung: Herausforderungen wie diesen mussten sich Unternehmen in Ulms ältesten Industriegebiet Donautal bislang alleine stellen. Dem will nun „Donautal Connect“, die Interessengemeinschaft der Entscheider des Industriegebiets Donautal, ein Ende bereiten.

    „Wir haben im Grunde alle dieselben Probleme, große Unternehmen genauso wie mittlere und kleine. Deswegen haben wir uns zusammengeschlossen, um künftig unsere Interessen zu bündeln, mit einer Stimme zu sprechen und Synergien durch gemeinsame Projekte zu erschließen“, fasst Andreas Burkhardt, ratiopharm-Geschäftsführer und einer der Initiatoren, die Ziele dieser in weitem Umkreis bislang einzigartigen Initiative zusammen. Dabei kann Donautal Connect bereits erste Erfolge vorweisen, wie etwa den flächendeckenden Ausbau des Glasfasernetzes, der dieses Jahr von den SWU Stadtwerken Ulm/Neu-Ulm umgesetzt wird. Oder eine gemeinsam nutzbare App, über die Mitarbeiter unternehmensübergreifend Fahrgemeinschaften organisieren können. „Wir denken derzeit über die Realisierung eines umfassenden Verkehrskonzeptes nach. Das könnte beispielsweise auch den Bau gemeinsamer Parkhäuser oder ein autonom fahrender Shuttle-Service umfassen. Hier würde das Donautal mit der neuen Breitbandinfrastruktur und der Ringstraße allerbeste Voraussetzungen für ein Modellprojekt mit sich bringen“, erklärt Joachim Müller, Finanzgeschäftsführer bei der Gardena Manufacturing GmbH und ebenfalls einer die Initiatoren.

    Im Sommer 2018 trafen sich die Gründer von Donautal Connect zu ersten Mal, nach den ersten Erfolgen suchen sie nun auch die breite Öffentlichkeit. „Es geht auch darum, als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben und für Lösungen zu sorgen, die unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Leben erleichtern. Dabei sieht die Initiative Donautal Connect auch die Stadt gefordert. „Im Donautal sind nicht die kleinsten Steuerzahler Ulms angesiedelt. Deswegen müssen wir, die Unternehmen und die Stadt Ulm, gemeinsam ein Interesse daran haben, die Attraktivität dieses Standorts deutlich zu steigern“, erklärt Andreas Burkhardt. Er begrüßt es deswegen ausdrücklich, dass seitens der Stadtverwaltung derzeit eine große Bereitschaft besteht, gemeinsam mit Donautal Connect an der Weiterentwicklung des Industriegebiets zu arbeiten. Er lädt deswegen auch die weiteren Unternehmen im Donautal ein, sich der Initiative anzuschließen. „Gemeinsam können wir Projekte stemmen, die selbst für die größeren Unternehmen unter uns alleine nicht zu machen sind. Und je mehr Unternehmen mitmachen, desto stärker ist auch unsere gemeinsame Stimme“.

     

  • 50 E-Scooter für das Donautal

    50 E-Scooter für das Donautal

    50 E-Scooter für das Donautal

    Mit dem Elektroroller bequem und umweltfreundlich vom Zug zum Arbeitsplatz. Mit 50 E-Scootern startet das Reallabor Klima-Connect im Industrie- und Gewerbegebiet Donautal in eine sechsmonatige Testphase.
    Ulm. Das Donautal wird grün. Mit der Bereitstellung von 50 Elektrorollern sollen die Beschäftigten des Industrie- und Gewerbegebiets dazu ermuntert werden vom Auto auf die Regionalbahn umzusteigen. „Über 80 Prozent der 20.000 Beschäftigten fahren mit dem privaten Pkw zur Arbeit. Trotz Anbindung des Gewerbegebiets an den öffentlichen Nahverkehr nehmen sie so oftmals Staus im Berufsverkehr in Kauf“, so Dr. Martin Müller. Für den Leiter des Reallabors „Klima-Connect Industriegebiet Donautal“ sind das deutlich zu viele: „Aus diesem Grund möchten wir mit den grünen E-Scootern, mit denen man vom Bahn-Haltepunkt in der Benz-Straße zu den Betrieben fahren kann, möglichst vielen Arbeitern und Angestellten einen Anreiz schaffen, den ÖPNV zu nutzen.“

     

    Mit insgesamt 50 E-Rollern kann man im Industrie- und Gewerbegebiet Donautal umweltfreundlich zum Arbeitsplatz gelangen.Foto: Stefan Loeffler
    Mit insgesamt 50 E-Rollern kann man im Industrie- und Gewerbegebiet Donautal umweltfreundlich zum Arbeitsplatz gelangen. Foto: Stefan Loeffler

     

    Die Testphase mit 50 Elektrorollern endet im Oktober. Unterstützt wird das Projekt von den Unternehmen Husqvarna, Noerpel, Teva und Uzin Utz, die in dieser Zeit spezielle Parkzonen auf ihren Firmengeländen ausweisen. Dr. Martin Müller: „Wer den Roller ordnungsgemäß auf diesen Flächen abstellt, bekommt Bonus-Minuten gutgeschrieben.“ Bereitgestellt werden die Fahrzeuge von der Stadt Ulm gemeinsam mit dem E-Scooter Produzenten Tier.

    Mit dem Reallabor der Universität Ulm soll der Klimaschutz im Industrie- und Gewerbegebiet vorangetrieben werden – mit Info-Veranstaltungen, Vorträgen zur E-Mobilität und verschiedenen Datenerhebungen und Auswertungen zur derzeitigen Verkehrssituation im Donautal. Unter anderem unterstützt das Team um Martin Müller die Stadt Ulm bei der Entwicklung eines Fahrradwegekonzepts für das Donautal.

    Angegliedert ist das vom baden-württembergischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) mit einer Million Euro geförderte Projekt an die Initiative Donautal Connect.

  • schoolmeetsdonautal: Per Bus direkt zu den spannendsten Ausbildungsplätzen

    schoolmeetsdonautal: Per Bus direkt zu den spannendsten Ausbildungsplätzen

    Im Rahmen der Aktion schoolmeetsdonautal verschaffen große und kleinere Unternehmen im Ulmer Industriegebiet Donautal interessierten Schülerinnen und Schülern direkte Einblicke in zahlreiche spannende Berufsfelder. Die Teilnehmer können sich dabei vor Ort in den Unternehmen ein eigenes Bild von den Ausbildungsangeboten machen. Je nach Interessensgebiet werden dafür unterschiedliche Bustouren angeboten. Hinter der Aktion stehen mit der Initiative Donautal Connect eine ganze Reihe bekannter Unternehmen, aber auch echte „hidden Champions“. Daneben wird schoolmeetsdonautal von der Agentur für Arbeit und der IHK unterstützt. „Anders als bei herkömmlichen Ausbildungsmessen haben Schülerinnen und Schüler hier die einmalige Gelegenheit, direkt in die Unternehmen hineinzuschnuppern und ein Gefühl dafür zu bekommen, ob es zu ihren Vorstellungen von einer beruflichen Zukunft passen könnte“, erklärt Karl-Heinz Raguse. Weitere Informationen zu den einzelnen Touren, den teilnehmenden Unternehmen und den angebotenen Ausbildungsberufen finden Interessierte auf der Website https://schoolmeetsdonautal.de. Die Anmeldung erfolgt entweder über die teilnehmenden Schulen oder auch direkt über die Website.

    schoolmeetsdonautal organisiert unterschiedliche Touren zu vielen Ausbildungsberufen:

    • Berufsfeld 1: Berufe rund um Bau, Logistik und Verkehr
    • Berufsfeld 2: Berufe rund um Elektronik, IT, Mechanik und Technik
    • Berufsfeld 3: Kaufmännische Ausbildungsberufe
    • Berufsfeld 4: Berufe rund um Fertigung, Labor und Produktion

    Während die Vormittagstouren von der Agentur für Arbeit organisiert werden und für die teilnehmenden Schulen reserviert sind, können sich für den Nachmittag alle Interessierten auch privat anmelden.

    Initiiert wurde schoolmeetsdonautal über die Initiative Donautal Connect. Die Idee war es, den Schülerinnen und Schülern statt Hochglanzbroschüren und tollen Messeständen einmal die Realität in den Unternehmen vor Ort zu präsentieren und ihnen die Gelegenheit zu geben, sich einen persönlichen Eindruck zu verschaffen und gleichzeitig wollen wir auch zeigen, welche vielfältigen und attraktiven Ausbildungsmöglichkeiten das größte Ulmer Industriegebiet im Donautal bietet. Entsprechend breit gefächert ist auch das Spektrum der teilnehmenden Unternehmen.

  • Alternative Antriebe für LKWs – Vortrag in der Mittagspause

    Alternative Antriebe für LKWs – Vortrag in der Mittagspause

    Was bedeuten alternative Antriebe und erneuerbare Energien für die Logistikbranche? Wie sehen aktuelle Lösungen aus? Welche Technologie wird sich durchsetzen? – Unsere Vorträge informieren über den derzeitigen Stand der Technik und stellen ein aktuelles Projekt der Noerpel-Gruppe vor. In lockerer Atmosphäre, bei Getränken und einem kleinen Imbiss, haben Sie anschließend die Gelegenheit zum Austausch mit den Rednern und untereinander.

    Vortragende:

    • Dr.-Ing. Frank Steinert Abteilungsleiter Fahrzeugsysteme Fraunhofer- Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI, Herausforderungen rund um elektrische Nutzfahrzeuge
    • Viktoria Wessel, Nachhaltigkeitsmanagerin der Noerpel-Gruppe, Erkenntnisse aus einer Machbarkeitsstudie zur Nutzung alternativer Antriebe bei Noerpel