Kategorie: donautalconnect

  • AFTER WORK im Ulmer Donautal

    AFTER WORK im Ulmer Donautal

    Im Mai gelassen in den Feierabend mit Drinks. Grill. Music.
    Lust auf einen entspannten Feierabend?
    … in der Seeberger Genusswelt
    Dann ist unser AFTER WORK Event im Ulmer Donautal genau das Richtige für Dich!
    Genieße eisgekühlte Drinks, leckere Snacks vom Grill und gute Musik auf unserer Sonnenterrasse in der Seeberger Genusswelt.
    Los gehts am Donnerstag 07. Mai 2026 ab 16:00 Uhr.

    Navigation und Parken direkt vor Ort

  • Neue Kooperation: Einkaufsbox × Platzmetzger Kühle …die Grillsaison ist eröffnet!

    Neue Kooperation: Einkaufsbox × Platzmetzger Kühle …die Grillsaison ist eröffnet!

    Ab sofort arbeitet die Einkaufsbox im Industriegebiet Donautal mit dem Platzmetzger Kühle aus Weißenhorn zusammen – für noch mehr Auswahl, beste Qualität und echten Genuss. Rund um die Uhr, sieben Tage die Woche.
    Die Einkaufsbox an der Daimlerstraße 35 erweitert ihr Sortiment um hausgemachte Spezialitäten eines der traditionsreichsten Metzgereibetriebe der Region: Platzmetzger Kühle steht seit 1845 für Fleischerhandwerk in der 6. Generation – mit eigener EU-zertifizierter Produktion, reinen Naturgewürzen und ohne Zusatzstoffe. Ab sofort sind fertige Gerichte und Klassiker wie Schaschlik-Topf, Schweinsbäckle, Chili con Carne sowie Back-Leberkäse und alles, was man zum Grillen benötigt – Steaks, Grillspieße, Grillkäse, Würstchen und vieles mehr direkt in der Einkaufsbox erhältlich.

    Perfekt für den nächsten Grillabend
    einfach vorbeikommen, auswählen und mitnehmen.
    24/7 verfügbar. Gerne auch online über einkaufsbox.eu reservieren.

  • IT TREFF DONAUTAL

    IT TREFF DONAUTAL

    Ein Netzwerk, in dem sich IT-Verantwortliche aus dem Ulmer Donautal regelmäßig zu ihren aktuellen Herausforderungen austauschen können.

    Vernetzen. Austauschen. Inspirieren.

    Donnerstag, 25. Juni 2026, 13 – 17 Uhr
    UZIN UTZ SE  |  Dieselstraße 3

  • Uzin Utz startet neue Episode: Strategie „PASSION 2025“ erfolgreich abgeschlossen, mit neuer Konzernstrategie „GROW BIGGER“ setzt das Unternehmen auf Wachstum

    Uzin Utz startet neue Episode: Strategie „PASSION 2025“ erfolgreich abgeschlossen, mit neuer Konzernstrategie „GROW BIGGER“ setzt das Unternehmen auf Wachstum

    Uzin Utz schließt die Konzernstrategie „PASSION 2025“ mit Rekordumsatzerlösen erfolgreich ab und startet die neue Wachstumsstrategie „GROW BIGGER“. Über fünf Jahre hat der weltweit agierende Komplettanbieter für Bodensysteme die festgesetzten Ziele in definierten Stoßrichtungen verfolgt – Profit, People, Products & Services sowie Planet. Das Ergebnis: Erstmals übertrifft der Konzern die Umsatzmarke von 500 Mio. Euro – ein starkes Fundament für die weitere Entwicklung der Unternehmensgruppe, die 2026 mit der neuen Strategie beginnt.

  • schoolmeetsdonautal >> Zukunft bedeutet: Einblick-Durchblick-Ausblick

    schoolmeetsdonautal >> Zukunft bedeutet: Einblick-Durchblick-Ausblick

    am 23. April 2026 wird Ulms größtes Industriegebiet zum Klassenzimmer unter freiem Himmel:

    Beim Projekt schoolmeetsdonautal informieren sich 900 Schülerinnen und Schüler bei 15 Top-Unternehmen über ihre berufliche Zukunft.

    Wir laden Sie ein, die IMPULS-Eröffnung zu begleiten:

    • Wann: 23. April, Beginn um 9:00 Uhr, Busse sind ab 8:30 Uhr unterwegs
    • Wo: Seeberger Genusswelt, Hans-Lorenser-Straße 36, Ulm
    • Wer: Eröffnung durch Oberbürgermeister Martin Ansbacher (Stadt Ulm), Dr. Thorsten Denkmann (Agentur für Arbeit) und Petra Engstler-Karrasch (IHK Ulm).
    • Das Event bietet starke Bildmotive und praxisnahe Geschichten. Die Jugendlichen nutzen Sonderbusse der Stadtwerke Ulm, um individuell geplante Routen zu den Betrieben zu fahren. Vor Ort erwartet sie Action statt trockener Theorie: vom Bedienen eines Lkw-Ladekrans über Fahrten im Hochregalstapler bis hin zu Vorführungen von Löschrobotern und 3D-Druckern.

    Das Projekt geht in die dritte Runde und wird von der donautal connect organisiert. Ziel ist es, jungen Talenten kurz vor ihrem Schulabschluss nachhaltige berufliche Perspektiven in der Region aufzuzeigen.

    Im Rahmen der Aktion schoolmeetsdonautal verschaffen große und kleinere Unternehmen im Ulmer Industriegebiet Donautal interessierten Schülerinnen und Schülern direkte Einblicke in zahlreiche spannende Berufsfelder. Die Teilnehmer können sich dabei vor Ort in den Unternehmen ein eigenes Bild von den Ausbildungsangeboten machen. Je nach Interessensgebiet werden dafür unterschiedliche Bustouren angeboten. Hinter der Aktion stehen mit der Initiative Donautal Connect eine ganze Reihe bekannter Unternehmen, aber auch echte „hidden Champions“. Daneben wird schoolmeetsdonautal von der Agentur für Arbeit und der IHK unterstützt. „Anders als bei herkömmlichen Ausbildungsmessen haben Schülerinnen und Schüler hier die einmalige Gelegenheit, direkt in die Unternehmen hineinzuschnuppern und ein Gefühl dafür zu bekommen, ob es zu ihren Vorstellungen von einer beruflichen Zukunft passen könnte“, erklärt Karl-Heinz Raguse. Weitere Informationen zu den teilnehmenden Unternehmen und den angebotenen Ausbildungsberufen finden Interessierte auf der Website https://schoolmeetsdonautal.de.

    Initiiert wurde schoolmeetsdonautal über die Initiative Donautal Connect. Die Idee war es, den Schülerinnen und Schülern statt Hochglanzbroschüren und tollen Messeständen einmal die Realität in den Unternehmen vor Ort zu präsentieren und ihnen die Gelegenheit zu geben, sich einen persönlichen Eindruck zu verschaffen und gleichzeitig wollen wir auch zeigen, welche vielfältigen und attraktiven Ausbildungsmöglichkeiten das größte Ulmer Industriegebiet im Donautal bietet. Entsprechend breit gefächert ist auch das Spektrum der teilnehmenden Unternehmen.

  • Blutspende – Aktion

    Blutspende – Aktion

    Öffentliche Blutspende-Aktion
    in derSeebergerGenusswelt
    Hans-Lorenser-Straße 20, 89079 Ulm
    Dienstag,14. April 2026von 13 –18 Uhr

    Hier die pdf-Datei zum Download
    Ausdrucke und im Unternehmen bekanntmachen

  • Das Ende war der Anfang

    Das Ende war der Anfang

    Als der Weg zu Ende war, lief Norbert Unterharnscheidt unbeirrt weiter. Denn der Inhaber und Gesellschafter der e.systeme21 GmbH hatte ein klares Ziel vor Augen. Bei der Gründung seines Unternehmens im Jahr 2013 setzte er auf Photovoltaik, als der Hype über die Dach-Solarmodule als gewinnbringende Investition gerade wie eine große Seifenblase zerplatzte.

    „Als vor über zehn Jahren die Subventionen gestrichen wurden, waren PV-Systeme als reine Geldanlagen praktisch tot“, so der 70-Jährige, der allen Unkenrufen zum Trotz auf diese Technologie baute: „Ich war zutiefst davon überzeugt, dass diese Anlagen eine große Zukunft haben. Aber eben nur dann, wenn man sie dazu nutzt, um den eigenen Energieverbrauch dezentral zu decken – und eben nicht zur Einspeisung in die Stromnetze.“

    Aus diesem unerschütterlichen Glauben wurde ein großer Erfolg – auch wenn die ersten Jahre dieser Pionierarbeit mitunter schwer waren. Denn heute kann sich das Unternehmen mit der individuellen Planung und Installation von Photovoltaikanlagen über lukrative Projekte mit Privat- und Gewerbekunden freuen. Und gerne übernimmt das über 20-köpfige Team eine Vorreiterrolle. Denn nach einer umfangreichen energetischen Sanierung und Modernisierung ist die eigene Gewerbeimmobilie im Ulmer Donautal mithilfe von Photovoltaik, Wasserstoff und Batteriespeichern komplett energieautark und zu 100 Prozent CO2-frei.  
    Das Kernstück des Gebäudes in der Boschstraße 38 ist eine Elektrolyseanlage, mit der im Sommer aus überschüssigem Strom der Photovoltaikanlage Wasserstoff erzeugt und vor Ort in Flaschenbündeln gespeichert wird. Im Winter kann man ihn mittels einer Brennstoffzelle erneut zur Erzeugung von grünem Strom und Wärme nutzen.

    Vorbild für das Donautal
    „Die größte Herausforderung bestand darin, die veraltete Technik im Bestandsgebäude mithilfe eines maßgeschneiderten Energiekonzeptes durch neue, innovative Systeme zu ersetzen“, so der gelernte Kaufmann: „Mit unserem Pilotprojekt können wir zeigen, wie vollständige Energieautarkie in der Praxis funktioniert und dass sie sich rechnet“, so der Firmenchef, der ein Faible für das Handwerk hat. Mit ihrem innovativen „all electric“-Gebäude fungiert die e.systeme21 GmbH auch als Vorbild für viele weitere Betriebe im Donautal.

    Bildunterschrift
    Norbert Unterharnscheidt vor der Elektrolyseanlage,

    dem Herzstück seines energieautarken Gebäudes im Ulmer Donautal. 
    Foto: Stefan Loeffler

  • PENDLA                Mitfahrzentrale für Pendler

    PENDLA Mitfahrzentrale für Pendler


    Aus Nachbarn werden Mitfahrer.
    PENDLA ULM verbindet Bürgerinnen und Bürger auf dem Arbeitsweg und macht Fahrgemeinschaften möglich. Aus Mitarbeitern werden Mitfahrer

    Kommunale Mitfahrzentrale für Städte, Gemeinden und Landkreise zur nachhaltigen Förderung von Fahrgemeinschaften auf dem täglichen Arbeitsweg.

    Alleine fahren war gestern:
    PENDLA macht gemeinsames Pendeln zur Arbeit möglich.
    Weltweit, jeden Tag, an allen Standorten.

    CO2-Fußbadruck senken: Tägliche Fahrgemeinschaften reduzieren den ökologischen Fußabdruck jedes Unternehmens.
    Verkehr reduzieren: Gemeinsame Fahrten zur Arbeit senken effektiv und langfristig das Verkehrsaufkommen vor Ort.
    Umwelt schonen: Nachhaltige Mobilität fördern bedeutet eine Entlastung von Natur und Umwelt.
    Parkplätze einsparen: Weniger Autos brauchen weniger Platz und reduzieren den realen Parkplatzbedarf am Standort.
    Teambuilding: Gemeinsam Pendeln senkt das Stresslevel, zufriedene Mitarbeiter wechseln seltener den Job.
    Fahrtkosten sparen denn mehr netto vom brutto bedeutet:
    Jede Fahrgemeinschaft spart Ihren Mitarbeitern bares Geld.


  • mini-pharmer Kindertagesstätte

    mini-pharmer Kindertagesstätte


    Kindertagesstätte: Über den mini-pharmer
    Als Sportkindergarten legt der mini-pharmer besonderen Wert auf Bewegung, Gesundheit und Freude am Lernen. Das pädagogische Konzept fördert Kreativität, Selbstständigkeit und soziales Miteinander – getragen von einem engagierten Team aus pädagogischen Fachkräften.

    Gegründet wurde die Einrichtung 2005 in Kooperation mit der TSG Söflingen 1864 e.V., die bis heute Träger ist. Teva stellt die Räumlichkeiten auf dem Werksgelände bereit und ermöglicht mit flexiblen Öffnungszeiten und kurzen Wegen eine praxisnahe Unterstützung für Familien – auch über das eigene Unternehmen hinaus.

    Mittlerweile steht der mini-pharmer auch Beschäftigten anderer Unternehmen im Donautal offen und trägt damit dazu bei, dass Familienfreundlichkeit in der gesamten Region fest verankert ist.

  • Einkaufsbox 24/7

    Einkaufsbox 24/7

    EINKAUFSBOX 24 h / 7 Tage | Deine Einkaufsmöglichkeit im Industriegebiet Donautal
    Online bestellen oder direkt vor Ort einkaufen, digital und sicher bezahlen.
    Standort: Industriegebiet Donautal – Daimlerstraße 35, 89079 Ulm – Hier steht sie…

  • Uzin Utz setzt mit „GROW BIGGER“ auf vielseitiges Wachstum

    Uzin Utz setzt mit „GROW BIGGER“ auf vielseitiges Wachstum

    Mit der neuen Konzernstrategie „GROW BIGGER“ stellt Uzin Utz, international agierender Hersteller von Produkten und Systemen für die Bodenverlegung, die Weichen für die kommenden Jahre. „GROW BIGGER“ schließt an die bisherige Strategie „Passion 2025“ an und markiert den Beginn einer neuen Wachstumsepisode für das Unternehmen – ein weiteres Kapitel in der 114-jährigen Unternehmensgeschichte.

    Trotz eines zunehmend herausfordernden konjunkturellen Umfelds sowie geopolitischer Unsicherheiten hat sich das Unternehmen in den vergangenen Jahren erfolgreich entwickelt und ist weiter gewachsen. Aus dieser sehr starken Ausgangsposition heraus will Uzin Utz das vorhandene Momentum gezielt nutzen und die erfolgreiche Unternehmensentwicklung fortführen. „GROW BIGGER“ ist dabei ein klares Bekenntnis zu Transformation und langfristiger Wettbewerbsfähigkeit. Uzin Utz verbindet seine Wurzeln als traditionsbewusstes Familienunternehmen mit der Entschlossenheit, neue Märkte zu erschließen, Zielgruppen zu erweitern und seine Rolle nachhaltig auszubauen. Damit leitet Uzin Utz einen weiteren großen Veränderungsprozess innerhalb der Unternehmensgeschichte ein.

    „GROW BIGGER“ gibt Antworten auf zahlreiche strukturelle Veränderungen im globalen Marktumfeld. Zwar nimmt Uzin Utz heute eine führende Position in seiner Nische ein, doch begrenzte Wachstumschancen, zunehmende globale Konsolidierung sowie der Wettbewerbsdruck durch größere, breiter aufgestellte Marktbegleiter erfordern neue Ansätze. Gleichzeitig stellen Regulierung und Commoditisierung die Premium-Positionierung einzelner Produktgruppen vor potenziell disruptive Veränderungen. Vor diesem Hintergrund will Uzin Utz der Nische bewusst entwachsen, frühzeitig neue Wachstumspfade erschließen und sich maximale Handlungsfreiheit für die Zukunft sichern.

    „GROW BIGGER“ – wir stoßen nicht an Grenzen, sondern erweitern sie

    „GROW BIGGER“ steht für skalierbares, zukunftsfähiges Wachstum. Langfristig strebt Uzin Utz das Erreichen einer Umsatzgröße von einer Milliarde Euro an. Bis 2030 soll ein durchschnittliches Umsatzwachstum von 8 bis 12 Prozent pro Jahr erzielt werden, bei einer EBIT-Marge von über 10 Prozent. Darüber hinaus will sich das Unternehmen weiterhin als attraktiver Arbeitgeber positionieren und eine Weiterempfehlungsrate von über 90 Prozent erreichen. Die Innovationskraft soll durch eine höhere Neuheitsquote weiter gestärkt werden. Ein zentraler Bestandteil der Strategie ist zudem messbare Nachhaltigkeit, unter anderem mit dem Ziel, die CO₂-Emissionen in Scope 1 und 2 um weitere 25 Prozent zu reduzieren.

    Um diese Ziele zu erreichen, wird Uzin Utz seine Stärke als Konzern konsequent nutzen. Alle Business Units werden künftig noch internationaler ausgerichtet – mit dem Anspruch, weltweit Kunden als loyale Fans zu gewinnen. Ergänzend zu Handwerk und Handel rücken dabei künftig auch Industriekunden stärker in den Mittelpunkt. Im gewachsenen Uzin Utz Verständnis wird die Positionierung im Markt konsequent durch Mehrwerte in Qualität, Innovation und Nachhaltigkeit geprägt sein. Gemeinsam mit seinen Kunden will Uzin Utz nachhaltig und gesund wachsen – in alle Richtungen und auch über bestehende Grenzen hinaus.

    Die Strategie „GROW BIGGER“ ist ganzheitlich angelegt und gilt für alle Unternehmensbereiche. Sie definiert den verbindlichen Rahmen für die gemeinsame Entwicklung von Uzin Utz in den kommenden Jahren – mit dem klaren Anspruch, nicht an Grenzen zu stoßen, sondern sie gezielt zu erweitern.

    Vorstandsstimmen zur neuen Strategie

    Christian Richter, Vorstand (CFO):
    „Mit ‚GROW BIGGER‘ schlagen wir ein neues Kapitel auf. Wir kommen aus einer Position der Stärke und wollen nun Uzin Utz mit vielseitigem Wachstum auf eine neue Größenordnung bringen.“

    Julian Utz, Vorstand (COO):

    „Wachstum bedeutet für uns nicht nur mehr Umsatz, sondern auch Verantwortung. Mit unserer neuen Strategie verbinden wir ambitionierte wirtschaftliche Ziele mit Innovationskraft, Arbeitgeberattraktivität und messbarer Nachhaltigkeit – und schaffen so die Grundlage für eine profitable, zukunftsfähige Entwicklung.“

    Philipp Utz, Vorstand (CSO):

    „Unsere Branche verändert sich rasant: Technologischer Wandel, neue Entscheidungsstrukturen und globaler Konsolidierungsdruck erfordern klare Antworten. Unsere definierten strategischen Handlungsfelder helfen uns, der Nische zu entwachsen und unsere Relevanz in einem sich wandelnden Markt gezielt auszubauen.“

  • Hoch hinaus bei Magirus

    Hoch hinaus bei Magirus

    42 Meter ging es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Ende mit der Drehleiter hoch hinauf in den Himmel. Ein krönender Abschluss des Besuchs der Initiative Donautal-Connect bei Magirus, dem Marktführer für Feuerwehrdrehleitern und renommierten Hersteller von Löschfahrzeugen, Rüst- und Gerätewagen, Speziallösungen, Pumpen und Tragkraftspritzen. Das war zwar nicht ganz so hoch wie bei der Weltrekord-Drehleiter, die es auf stolze 68 Meter bringt. Doch ab 32 Metern ist es egal, dann wird es nicht mehr schlimmer.

    Mehr als 20 Teilnehmer hatten sich an diesem Morgen bei Magirus eingefunden die erwartete ein umfangreiches Programm erwartete. Der Auftakt war die Vorstellung des Unternehmens. Für echte Ulmer ist Magirus ein fester Begriff. Schließlich hatte der Ulmer Feuerwehrmann Conrad Dietrich Magirus vor 150 Jahren die „Ulmer Leiter“ Leiter entwickelt: Eine zweirädrige Schiebleiter mit einer Steighöhe von bis zu 14 Metern. Sie war damals eine echte Revolution. Denn erstmals konnte eine Leiter im Freistand bestiegen und im ausgezogenen Zustand bewegt werden. Doch für was Magirus heute alles steht, davon wissen die wenigsten Ulmer tatsächlich alles. So fertigt das Unternehmen nicht nur Drehleitern und klassische Feuerwehrfahrzeuge, sondern ein breites Spektrum an weiteren Produkten: von geländegängigen und leichten allradgetriebenen kleinen Fahrzeugen bis hin zum Dragon, einem Spezial-Fahrzeug für die Flughafenfeuerwehr. Der 40-Tonner fasst tausende Liter Löschmittel und beschleunigt trotzdem in 18 Sekunden von 0 auf 100. Zunehmend sind aber auch Löschroboter im Trend. Etwa der „Wolf“, der zuletzt beim Brand des Sprengplatzes im Berliner Grunewald eingesetzt wurde. Mit seiner Hilfe konnte die Temperatur am Brandort gesenkt werden, ohne Menschen in Gefahr zu bringen. Jedes Feuerwehrfahrzeug ist eine Einzelanfertigung und speziell für die Anforderungen des jeweiligen Auftraggebers konfiguriert. Vom ersten Gespräch bis zur Auslieferung des fertigen Fahrzeugs können so bis zu zwei Jahre ins Land gehen.

     

     

    Auf großes Interesse stieß auch der zweite Vortrag, in dem Klaus Eder, Geschäftsführer der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm, die Gasmangel-Lage und die Strompreisentwicklung mit der regionalen Brille betrachtete. Er machte deutlich, vor welchen Herausforderungen die Stadtwerke aktuell stehen und wie sich diese Krise für die Bürgerinnen und Bürger, aber insbesondere auch für die Unternehmen im Ulmer Donautal auswirken könnte. In diesem Zusammenhang forderte er einen massiven und schnellen Ausbau regenerativer Energien, gerade auch durch neue PV-Anlagen auf den Dachflächen von Unternehmen. Dabei wiesen er und Andreas Burkhard, General Manager Teva Deutschland & Österreich und Sprecher der Initiative Donautal-Connect auch auf die Aktivitäten des Reallabors KlimaConnect im Industriegebiet Donautal hin. Dieses mit Unterstützung der Initiative zustande gekommene und öffentlich geförderte Projekt soll im Dreiklang aus den Bereichen Mobilität (Uni Ulm), Treibhausgas-Bilanzierung (Uni Ulm) und Energieeffizienz, Klimaanpassungsmaßnahmen und Ökologie (HS Aalen) eine übergreifende Klimaschutzstrategie für das Industriegebiet erarbeiten.

    Daneben stellte Andreas Burkhard auch die weiteren Aktivitäten der Initiative Donautal-Connect vor und rief die Unternehmen im Industriegebiet zur aktiven Mitarbeit auf, um die Attraktivität dieses ältesten und größten Industriegebiets in Ulm künftig deutlich zu steigern.

     

     

    Wie ein maßgeschneidertes Feuerwehrfahrzeug entsteht, davon machten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Ende selbst ein Bild: Beim Rundgang durch die Fertigung konnten sie am Ende nachvollziehen, warum es etwas länger dauert, solch ein Fahrzeug herzustellen. Denn tatsächlich gleicht keines dem anderen. Und jedes für sich ist vollgestopft mit allem, was man für den jeweiligen Einsatzzweck bei der Feuerbekämpfung braucht – ein echtes Meisterstück aus Ulm.